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Christian Thomas

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28.10.2016

E/E-Architektur für das Autonome Fahren

ITK Engineering entwickelt System-Architektur und Safety-Konzept für das Forschungsprojekt AutoKonf

Mann sitzt in autonom fahrenden Auto

Rülzheim – Anfang Oktober ist das Forschungsprojekt AutoKonf (Automatische rekonfigurierbare Aktorikansteuerungen für ausfallsichere automatisierte Fahrfunktionen) gestartet. Es bringt deutsche Automobilzulieferer und einen OEM zusammen, um an einer neuen E/E-Architektur für das automatisierte und vernetzte Fahren zu arbeiten. Das in Rülzheim (Rheinland-Pfalz) beheimatete Technologieunternehmen ITK Engineering verantwortet dabei die Gestaltung der System-Architektur und des Safety-Konzepts.    

„Durch unsere langjährige Zusammenarbeit mit OEMs und Zulieferern im Bereich Lenkung und Chassis verfügen wir über eine fundierte Expertise hinsichtlich Anforderungsmanagement, System-Architektur, Funktionsentwicklung und -auslegung, Integration sowie Verifikation und Validierung. Mit der Gestaltung der System-Architektur und des Safety-Konzepts nehmen wir im AutoKonf-Projekt eine tragende Rolle ein“, sagt Matthias Gemmar, Leiter Strategieentwicklung bei ITK Engineering.

Autonomes Fahren verändert E/E-Architektur

Der bevorstehende Paradigmenwechsel von störungssicheren hin zu fehlertoleranten Komponenten beim Autonomen Fahren erfordert Veränderungen in der gesamten E/E-Architektur. Da es zukünftig keinen Fahrer mehr gibt, der im Fehlerfall die Kontrolle über das Fahrzeug übernimmt, sind die zum Fahrbetrieb notwendigen Komponenten ausfallsicher auszulegen. Anstatt für jede Komponente ein redundantes Steuergerät zur Verfügung zu stellen ‒um die Ausfallsicherheit zu gewährleisten ‒ steckt hinter AutoKonf das Konzept, dass ein redundantes Universal-Steuergerät im Fehlerfall Funktionen verschiedener Steuergeräte übernehmen kann. Dies bedingt jedoch die Rekonfigurierbarkeit von Steuergeräten im laufenden Betrieb.

Das Ziel von AutoKonf ist es daher, ein rekonfigurierbares Fahrwerksystem inklusive Leitungssatz und Steckverbindern für Lenkungs- und Bremsfunktionen zu entwickeln. Dies umfasst sowohl das Design von innovativen Software- und Hardware-Lösungen inklusive Aufbau der Musterkomponenten, als auch deren Validierung in einem Prüfstand. Das Projektergebnis soll die Systemkomplexität für das autonome Fahren reduzieren.

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