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News & Pressemitteilungen

25.04.2019

Elektronisches System statt Zettelwirtschaft: Landkreis Germersheim setzt im Rettungsdienst auf RescueWave®

Systemlösung für die Digitalisierung von Prozessen in lebensbedrohlichen Lagen
Kreisausschuss stimmt einstimmig für den Einsatz von RescueWave®

RescueWave® digitalisiert Notfalleinsätze (Foto: VOMATEC)

Das digitale System RescueWave®, ein Produkt, das ITK Engineering gemeinsam mit VOMATEC Innovations GmbH und antwortING Beratende Ingenieure PartGmbB entwickelt hat, wird künftig im rheinland-pfälzischen Landkreis Germersheim helfen, Notfalleinsätze effizienter zu koordinieren und Schwerverletzte schneller medizinisch zu versorgen. In den letzten beiden Jahren hat sich dieses lebensrettende, völlig neuartige System im Praxistest durch Katastrophenschutzeinheiten aus dem Landkreis bewährt:

Kürzlich hat der Kreisausschuss einstimmig entschieden, RescueWave® flächendeckend in Germersheim und Umgebung einzusetzen.

„Der Faktor Zeit entscheidet in der Notfallmedizin über Leben und Tod oder bleibende Schäden. Um den Informations- und Zeitverlust bei einem Massenanfall von Verletzten so gering wie möglich zu halten, ist RescueWave® alternativlos. Damit kommt der Katastrophenschutz in der digitalisierten Welt an, das Erfassen von Verletzten, Verletzungsschwere und die Verteilung auf geeignete Transportmittel in entsprechende Kliniken wird regelrecht revolutioniert und beschleunigt,“ erklärt Dr. Matthias Wölfel, Sprecher der Leitenden Notärzte. Bisher mussten alle Informationen per Hand für jeden Patienten auf so genannten Sichtungskarten notiert werden. Das System RescueWave® ersetzt Sichtungskarten durch digitale Anhängesender, mit denen parallel medizinische, persönliche und organisatorische Daten sowie die exakte Position erfasst und in Echtzeit allen Führungskräften und Entscheidungsträgern visuell aufgearbeitet zur Verfügung gestellt werden können. Damit revolutioniert RescueWave® die systematische Abarbeitung eines Massenanfalls von Verletzten in punkto Geschwindigkeit und Prioritätensetzung.

Landrat Dr. Fritz Brechtel ist mit der Entscheidung des Ausschusses sehr zufrieden: „Mit RescueWave® stellen wir unseren Katastrophenschutz in vielerlei Hinsicht neu auf. Es kann nicht nur bei einem Massenanfall von Verletzten eingesetzt werden, sondern beispielsweise auch bei lebensbedrohlichen Einsatzlagen wie Terror- oder Amoklagen, Einsätzen der Feuerwehr bei Personensuchen oder Einsätzen auf dem Rhein, um wichtige Lageinformationen zu erfassen und zu übermitteln. Insgesamt ist dieses Projekt ein hervorragendes Beispiel für die Zusammenarbeit regionaler Firmen mit Kreisverwaltung und Ehrenamt. So gelingt technische Entwicklung, die den Menschen zugutekommt“, so Landrat Brechtel.

Weitere Informationen zu RescueWave®:


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