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13.11.2018

Ostfalia Hochschule und ITK Engineering forschen gemeinsam an der Entwicklung eines Roboterassistenten für Pflegepatienten

Forschen zusammen an einem Roboterassistenten für Pflegepatienten, v. l. n. r.: Projektleiterin Prof. Dr.-Ing. Dagmar Meyer (Ostfalia), Projektmitarbeiter Kai Kriegel (Ostfalia), Dr. Sascha Gübner (ITK Engineering), Dr. Miroslav Mihajlov (ITK Engineering). (Foto: Ostfalia HS)

An der Ostfalia in Wolfenbüttel hat das Kick-off-Meeting zum Start des Projektes PersonA-PP – Persönliche Assistenz für Patienten in der Pflege – stattgefunden. Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Landes Niedersachsen gefördert und hat eine geplante Laufzeit von drei Jahren. Ziel des Projektes, das die Ostfalia (Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Dagmar Meyer, Fakultät Elektrotechnik) zusammen mit der ITK Engineering GmbH am Standort Braunschweig durchführt, ist die Entwicklung eines Roboterassistenten für Pflegepatienten. ITK Engineering ist ein internationales Technologieunternehmen, das sich auf die Software- und Systementwicklung, unter anderem im Bereich Medizintechnik und Robotik, spezialisiert hat.

Die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland ist in den letzten 15 Jahren um fast 50 Prozent auf 2,9 Millionen gestiegen. Um unter diesen Randbedingungen weiterhin eine angemessene Patientenversorgung zu gewährleisten, bedarf es zukünftig des Einsatzes technischer Hilfsmittel im Wohnumfeld.

Das Projekt PersonA-PP will mehreren Menschen in einer Pflegeumgebung einen gemeinsam nutzbaren Roboterassistenten zur Verfügung stellen, der einfache Aufgaben wie das Transportieren und Reichen von Gegenständen übernehmen kann. Durch den Einsatz eines neuartigen kollaborativen Industrieroboters werden die Kosten für ein derartiges Assistenzsystem niedrig gehalten und die Möglichkeiten für einen praktischen Einsatz geschaffen.

Als innovative Mensch-Maschine-Schnittstelle wird ein intelligentes Armband entwickelt, mit dessen Hilfe die pflegebedürftige Person ihre Wünsche in Form von Sprachbefehlen oder Gesten an den Roboter kommunizieren kann.

„Im Fokus unseres Projektes steht der Patient und die Frage, wie wir dem Patienten ein gewisses Maß an Autonomie ermöglichen bzw. erhalten können. Es geht auf keinen Fall darum, Pflegepersonal durch Roboter zu ersetzen“, fasst Projektleiterin Dagmar Meyer die Ziele des Projektes zusammen. „Wir freuen uns, unser Know-how in Systementwicklung und Connectivity für diesen wichtigen Zweck einbringen zu können“, ergänzt Dr. Sascha Gübner, Teamleiter Embedded Software Engineering bei ITK Engineering.


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