SDX beschreibt die konsequente Entkopplung von Hardware und Software, wodurch die Steuerung, Anpassung und Verwaltung physischer Systeme maximal flexibel werden. Anstatt durch starre Hardware-Architekturen werden Maschinen, Fahrzeuge, Systeme oder industrielle Produkte zunehmend durch intelligente Software definiert und lassen sich so über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg kontinuierlich optimieren und mit neuen Funktionen ausstatten. Dadurch entstehen Funktionen, Leistungsfähigkeit und sogar Geschäftsmodelle zunehmend per Software-Update, statt durch neue Komponenten.
ITK Engineering schlägt gemeinsam mit seinen Kunden die Brücke zwischen traditionellem Engineering und modernen Software Paradigmen. Mit unserer Kompetenz in der Beratung, Software- und Systementwicklung sowie im Prozessumfeld sind wir der ideale Partner, um Sie branchenunabhängig durch diesen Wandel zu begleiten. Wir transformieren Ihre Entwicklungsprozesse ganzheitlich, damit Sie neue Funktionen schneller und verlässlich auf den Markt bringen.
Im traditionellen, hardwaregetriebenen Modell war jede neue Funktion unweigerlich an zusätzliche Hardware-Komponenten gebunden. Zudem stehen Unternehmen vor einem grundlegenden kulturellen Wandel, der Einführung neuer Software Plattformen und der Notwendigkeit, neue Entwicklungsparadigmen zu etablieren, um dem hohen Release Tempo, dem steigenden Innovationsdruck und langen Produktlebenszyklen standzuhalten.
Im modernen, softwaregetriebenen Modell hingegen wird die Hardware zur flexiblen Plattform, die durch kontinuierliche Software-Updates und stetiger Weiterentwicklung aufgewertet wird. Durch diesen Wandel werden neue Entwicklungsparadigmen etabliert, damit Prozesse den aktuellen Anforderungen gerecht werden.
Die sogenannte „Software Factory“ ist hierbei ein zentraler Schlüssel: Gestützt auf unsere holistische Methodenkompetenz ermöglicht sie es, neue Algorithmen und Funktionen hocheffizient zu entwickeln und sicher per Over-the-Air-Update (OTA) bereitzustellen. So lässt sich flexibel auf den steigenden Markt- und Wettbewerbsdruck reagieren, indem geforderte Funktionalitäten über den gesamten Lebenszyklus hinweg kontinuierlich bereitgestellt werden.
Jochen Breidt
Software-defined Everything