Erfolgreiches Refactoring kritischer Produktionssysteme

Produktionsleitsysteme sind wesentliche Bausteine bei der Digitalisierung der Fertigung: Sie liefern Daten für effiziente Planung, Steuerung und Optimierung. Unsere Expertise ermöglicht den Wechsel von einer unflexiblen Bestandssoftware zu einer skalierbaren Lösung, die Ihnen erlaubt, die Potentiale von Industrie 4.0 voll auszuschöpfen.

Titelbild Erfolgreiches Refactoring kritischer Produktionssysteme

MES: Schlüsselrolle in der Smart Factory

Als zentrale Daten- und Ablauf-Schnittstelle werden Produktionsleitsysteme (auch  Manufacturing Execution Systems, MES) in smarten Fabriken immer wichtiger: Sie führen, steuern und kontrollieren die Produktionsanlagen, ermöglichen eine flexible Fertigungsplanung, den effizienten Einsatz von Ressourcen und die Optimierung von Prozessen. Der Einsatz von MES zusammen mit dem ERP (Enterprise Resource Planning) schafft Klarheit über die Produktionseffizienz und -qualität und verknüpft Fertigungs- und Wertschöpfungsschritte.

Herausforderung: Fehlende Flexibilität

Die heute in Unternehmen eingesetzten MES sind oft technisch überholt: Dadurch können sie Geschäftsprozesse nicht durchgängig abbilden und die komplexe Systemlandschaft nicht mit der nötigen Performance bedienen. Es entstehen hohe Wartungs- und Pflegeaufwände und eine Erweiterung des Ökosystems ist nur bedingt oder mit hohen Kosten möglich.

Aufnahme durch Glas in einer modernen Fabrik: Weiblicher Projektleiter im Gespräch mit einem männlichen Wirtschaftsingenieur, der an einem Personal Computer arbeitet.

Aufwendige Anpassung durch monolithische Architekturen

Monolithischen Architekturen, wie sie bis vor einigen Jahren noch häufig anzutreffen waren, resultieren oft in einem hohen Wartungsaufwand. Je größer, desto zeitaufwendiger und kostspieliger ist es, sie anzupassen: Denn jegliche Änderungen, Überarbeitungen oder Fehler wirken sich auf die gesamte Anwendung, das Testing sowie die Verfügbarkeit aus.


Veraltete Programmiersprachen und Betriebssysteme verhindern Weiterentwicklungen. Auch die unzureichende Berücksichtigung von für Industrie 4.0 relevanten Aspekten wie Vernetzung und Echtzeitdatenübertragung ist ein Hindernis. Hinzu kommen fehlendes Tooling für einfache Syntaxprüfung und Quellcodedokumentation.

Grafik zu Technologische Innovation und Prozessautomatisierung.

Gewachsene Prozesse und IT-Landschaften

All das wird noch einmal intensiviert: Prozesse und IT-Landschaften haben allgemein an Komplexität zugenommen, viele Unternehmen haben ihr bisheriges System durch individuelle Programmierungen stark verändert und mit zahlreichen IT-Subsysteme und Datenbanken verknüpft. Diese historisch gewachsene IT-Infrastruktur verursacht hohe Betriebskosten.


Kurzum: Die Implementierung handhabbarer, zukunftsfähiger MES sowie die Systemintegration ist unausweichlich, wollen Unternehmen Wartungsaufwände reduzieren und das Potenzial der Industrie 4.0 nutzen. Gleichzeitig gehen damit höchst komplexe technologische und organisatorische Fragstellungen einher, wollen Unternehmen den 24/7 Betrieb gewährleisten.

Lösung: Agile Einführung einer End2End-Lösung

Wir machen die Komplexität beherrschbar und implementieren ein MES-System bei 24/7 Betrieb. 

eine Frau und ein Mann arbeiten in einem Workshop

Vor der Ablösung der Bestandssoftware analysieren wir den Status quo und entwickeln eine individuelle Transitionsstrategie. Anhand moderner Methoden des Requirement Engineerings ermitteln, spezifizieren und prüfen wir die benötigten Anforderungen. Eine ganzheitliche Transitionsstrategie sichert machbare Arbeitspakete. Sie gewährleistet, dass alle Fachabteilungen durchgehend eingebunden und „on the Job“ für die neuen Technologien gerüstet werden.

In Architektur-Workshops mit Stakeholdern identifizieren wir passende Technologien, die sowohl funktionale als auch nicht-funktionale Anforderungen berücksichtigen. Anschließend bewerten wir Lösungsbausteine für jede Funktion und entwickeln eine Gesamtarchitektur.

Das Bestandssystem wird während der Umsetzung parallel betrieben und schrittweise durch die neuen Komponenten abgelöst. Am Ende steht eine maßgeschneiderte Edge-Cloud-Architektur mit Standard-Plattformkomponenten und individuellen Microservices. Sie befähigt dazu, das System wirtschaftlich zu betreiben, selbständig weiterzuentwickeln und neue Standorte einzubinden. Die verwendeten Datenbankentechnologien, -hersteller und Lizenzmodelle sind dabei auf die kundenspezifischen Anforderungen zugeschnitten. Eine Einführungsstrategie garantiert die reibungsfreie Inbetriebnahme.

Mehrwert: Flexibles MES-System

Das Ergebnis ist eine skalierbare, zukunftssichere Datenintegrationsplattform basierend auf modernsten Cloud-nativen Technologien. Sie liefert zentrale, homogene Daten, verringert die Wartungsintensität und erhöht die Verfügbarkeit. Die End-to-End-Transparenz der Geschäftsprozesse steigert Qualität und Produktivität, ermöglicht neue Geschäftsmodelle und schnellere Reaktion auf Marktveränderungen.

Vorteile

Icon Entwicklungscheckliste

Skalierbares und zukunftssicheres MES-System

Icon Steigerung mit Pfeil

Geringere Wartungsintensität und höhere Verfügbarkeit

Grünes Icon digitale Fabrik

Empowerment zur Smart Factory

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